Projekt zum Thema "Steinzeit"

Zurück in die Steinzeit…

reisten die sechsten Klassen am 3.und 4.Dezember...

Der Archäologe Bernhard Bischler ließ die Kinder die Steinzeit hautnah erleben,

was für jeweils zwei Stunden zu vielen erstaunten und interessierten Gesichtern führte.

 

Zunächst wiederholte Herr Bischler die wichtigsten Fakten aus der Steinzeit. In einer anschließenden Gesprächsrunde beantwortete er die zahlreichen Fragen der Schüler und Schülerinnen. So erfuhren die Kinder auch, dass sein größter Fund eine drei Kilometer lange Römerstraße, die er im Murnauer Moos ausgegraben hatte, war.

 

Des Weiteren zeigte Herr Bischler den Schülern einige steinzeitliche Werkzeuge, darunter einen Faustkeil, einen als Schaber verwendeten Stein und zwei Feuersteine. Diese Originalfunde durften die Kinder sogar in die Hand nehmen. Zu den eindrucksvollsten zählte sicherlich die 100.000 Jahre alte, perfekt geformte Klinge eines Beils, die unsere Vorfahren in der Steinzeit weggeworfen hatten, da sie abgebrochen war. Ein von Herrn Bischler selbst nachgebautes steinzeitliches Messer mit einer Klinge aus Feuerstein durften die Kinder selbst ausprobieren, indem sie damit ein Stück Leder zerschnitten. Sie staunten nicht schlecht, da dieses „Messer“ viel schärfer war, als sie es sich selbst vorgestellt hatten.

 

Der Höhepunkt des Projekts war das „Feuermachen“ nach steinzeitlicher Art. Mit Katzengold, auch Pyrit genannt, Feuerstein und einem getrockneten Baumpilz, den sogenannten Zunderschwamm, brachte er Bischler, indem er die Steine aneinanderschlug, in weniger als zwei Minuten den Zunder zum Glühen. Da möglicherweise die Rauchmelder in der Schule Alarm geschlagen hätten, wurde auf die Zugabe von Heu, welches dann gebrannt hätte, verzichtet.

Anschließend wurde Herr Bischler, der den Kindern eine unvergessliche Geschichtsstunde beschert hatte, mit einem großen Applaus verabschiedet.

 

Katrin Fischer 

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